Studi-Proteste in London

Auf dem Blog „monsters of göttingen“ gibt’s einen Erfahrungsbericht der Stürmung der konservativen Parteizentrale in London. Fasziniert stellt er der Autor fest, welche Breite der Protest hatte: Von It-Girls bis Faschos waren sie alle dabei. Das liest sich spannend und am Ende gibt’s auch die Auflösung:

Alex fiel nicht drauf rein und wollte mir’s noch weiter geben „Klar, wir hätten rufen sollen, wir wollen keine Almosen im Sinne eine repressiven Toleranz, sondern den Kommunismus! Doch dann wären wir nur 1000 Leute gewesen, keine Professoren – außer vielleicht Mouffe – hätten uns unterstützt, die Presse hätte uns ausgelacht, und in 5 Jahren wäre die weiße obere Mittelschicht alleine an den Unis wie vor 50 Jahren und hätte das erreicht, was die Faschisten heute fordern … Aber wir Linken hätte immerhin unsere intellektuell-moralische Integrität behalten.“

Und schließlich bemerkte er im schönsten Oxford Englisch ganz trocken: „Wasn’t it a German who said ‚politics is the art of the possible‘?“ „Yes, Germans are assholes even if they thought pragmatically as the English do.”

Klar, die Diskussion ist hier verkopft. Zu recht wird oft beklagt, dass kein Mensch linke Flyer versteht. Bündnispolitik wird hingegen heftig diskutiert.
Ob es tatsächlich so einfach ist? Was sagt die Interventionistische Linke dazu?