Heimat? -2

Bei Nacht werden die gesellschaftlichen Verhältnisse sichtbar.

earth by night
(powered by NASA)

Und wieder die Frage: Wie sieht das nach der sozialen Revolution aus?

Unterstützend wirkt auch das Video im letzten Beitrag (via netzpolitik): Nur 1/4 der InternetnutzerInnen kommt von der Südhalbkugel.


6 Antworten auf „Heimat? -2“


  1. 1 Morph 03. März 2010 um 17:13 Uhr

    Wollt nur mal`n Lob für dein Blog da lassen! Gefällt mir. :-)

  2. 2 Ben 04. März 2010 um 12:33 Uhr

    das kommt darauf an wie die soziale (oder sozialistische?) Revolution abläuft. Entweder, vor lauter fehlgeleiteter Planwirtschaft gehen überall die Lichter aus, oder die Erde wird zum Paradies des Fortschritts und Wohlstands für Jedermann, in dem alle Menschen gleichen Anteil am Konsum haben und das auf höchstem Niveau – dann erstrahlt die Erde als Stern am Himmel der Werktätigen und Milliarden von Lampen beleuchten den beschleunigten ökologischen Kollaps.

    (Na gut, vielleicht findet gemeinsam mit der sozialen auch eine ökologische Revolution statt… vielleicht ist die Erde aber in Wahrheit auch eine Scheibe.)

  3. 3 Administrator 04. März 2010 um 15:36 Uhr

    Die ökologische Revolution kommt zum Teil automatisch, der Rest wird Teil sein. Aber Leuchtreklame und Co wird abgeschaltet. ;) Repräsentative Beleuchtung an Firmengebäuden auch.

    Auffallen tut ja, dass urbane Gebiete hell sind. Stellt sich also die Frage, ob die soziale Revolution Städte ausbaut.

  4. 4 Ben 06. März 2010 um 10:28 Uhr

    Die Leuchtkraft urbaner Gebiete liegt doch nur daran, dass rurale Gegenden nicht über eine vergleichbare Konzentration an Leuchtquellen verfügen. Warum eine soziale Revolution die Urbanisierung voran treiben sollte weiss ich nicht – im Zweifelsfall erledigt das der Kapitalismus.

    Woher nimmst Du eigentlich die Hoffnung, es werde automatisch zu einer ökologischen Revolution kommen? Ich bin nicht so optimistisch.

  5. 5 Administrator 06. März 2010 um 14:48 Uhr

    Ich weiß ja nicht, was für eine Revolution du kommen siehst. Ich habe nicht das Gefühl in einer vorrevolutionären Stimmung zu sein, also auch nicht in einer, in der Ökologie runter fällt.
    Dann kommt dazu, dass viele ökologische Probleme ja gerade durch das, was klassischerweise abgeschafft werden soll, verursacht wird. Nicht alles, und zu weit zurückfallen darf unsere Revolutionsvorstellung auch nicht.

    Was hast du gegen Urbanität?

  6. 6 Ben 07. März 2010 um 16:19 Uhr

    Ich sehe auch keine Revolution auf mich zu eilen – Du sprachst als erstes von einer Revolution. Inwieweit ökologische Probleme „durch das, was klassischerweise abgeschafft werden soll“ verursacht werden, erschließt sich mir nicht, aber das liegt daran, dass ich nicht weiss, was aus Deiner Sicht denn abgeschafft werden soll.

    Gegen Urbanität habe ich gar nichts – ich weiss nur nicht, warum eine soziale Revolution die Urbanität ausbauen sollte. Aber vielleicht habe ich das falsche Verständnis von sozialer Revolution.

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